Verlegeanweisungen

Die Parkettelemente können auf zwei Arten verlegt werden: schwebend oder fest.

Schwebende Verlegung

Bei der schwebenden Verlegung muss stets eine PE-Folie als Dampfsperre (Mindeststärke 0,15 mm) verlegt werden, deren Nähte mit Klebeband abgedichtet werden. Darüber kommt eine Schallschutz-Schicht, die gleichzeitig kleine Unebenheiten ausgleicht.

Beginnen Sie an einer langen, geraden Wand. Legen Sie das erste Paneel mit der Nut an der Wand entlang aus. Platzieren Sie zwischen Wand und Paneel Abstandsklötzchen (11mm) für die Dehnungsfuge. Um den gesamten Parkettboden herum muss es eine Dehnungsfuge geben, so auch an Türöffnungen, um Heizungsrohre herum usw. Die Abstandsklötze können 24 Stunden nach dem vollständigen Verlegen des Parketts wieder entfernt werden.

Tragen Sie punktweise den wasserfesten PVAC-Holzleim (D3-Holzleim) auf die Feder des zweiten Paneels auf. Wischen Sie überschüssigen Leim sofort mit einem trockenen Tuch ab, damit er nicht antrocknen kann. Platzieren Sie das zweite Paneel als Verlängerung gegen das erste Paneel und fügen Sie an der kurzen Seite Nut und Feder zusammen. Klopfen Sie kurz gegen das zweite Paneel, damit die Naht sich vollständig schließt. Sägen Sie das letzte Teil der ersten Reihe passend zurecht. Vervollständigen Sie die Reihe mit dem zugesägten Teil und beginnen Sie die nächste Reihe mit dem abgesägten Reststück. Die kurzen Teile von zwei nebeneinander liegenden Reihen müssen möglichst weit auseinander liegen (mindestens 50 cm). Dadurch erhöht sich die Stabilität des Bodens. Sorgen Sie dafür, dass die ersten beiden Reihen kerzengerade sind und fest aneinander liegen. Kontrollieren Sie dies sorgfältig, in dem sie ein straff gespanntes Seil über die Naht halten. So können Sie kontrollieren, ob der Boden geradlinig verlegt ist. Klopfen Sie mit einem Anschlagklötzchen und einem Hammer gegen die kurzen und langen Seiten, um sie auf diese Weise vorsichtig ineinander zu schieben. Klopfen Sie niemals direkt auf Nut oder Feder. Für die letzte Reihe müssen die Teile auf Maß zurechtgesägt werden. Mit Hilfe eines Zugeisens drücken Sie dann die Teile der letzten Reihe in ihre Position.

Feste Verlegung

1. Sandzementboden: Prüfen Sie, ob der Estrich eine gute Qualität hat. Das bedeutet, dass die Zementschicht aus ca. 300 - 320 kg Zement pro m³ Sand hergestellt ist. Wenn das der Fall ist, können die Bodenpaneele direkt auf den Estrich geleimt werden. Bei Fragen können Sie sich an Ihren Händler wenden.

2. Wenn die Estrichqualität nicht so gut ist, muss ein Zwischenboden verlegt werden. Das können Multiplex- oder OSB-Platten von 12 oder 18 mm Stärke sein, jedoch keine Holzfaserplatten. Leimen Sie die Platten des Zwischenbodens auf den Estrich und nageln Sie sie in Bahnen von 15 cm (horizontal und vertikal) auf dem Estrich fest. Die Platten müssen in Halbsteinverband platziert werden.

3. Sollte der Sandzement-Estrich eine sehr schlechte Qualität haben, müssen die Platten im Beton festgedübelt werden. Leimen ist in dem Fall nicht erforderlich.

Die Bodenpaneele können danach auf dem Zwischenboden vollverleimt werden. Dazu an der Unterseite der Bodenpaneele gleichmäßig Parkettleim auftragen, jedoch nicht an den Nuten und Federn der kurzen Seiten der Paneele. Während des Leimens müssen die Bodenpaneele in Abständen von jeweils 1 Meter schräg festgenagelt werden, um zu verhindern, dass sie sich während des Aushärtens des Leims verschieben.

Denken Sie bei der Installation von Ihrem Boden an die folgenden Punkte

Vor dem Verlegen

Legen Sie die Paneele zum Akklimatisieren 72 Stunden in der geschlossenen Verpackung in den Raum, in dem sie verlegt werden sollen. Legen Sie die Pakete horizontal und flach aus.

Anpassung Türen

Prüfen Sie anhand der Höhe des möglichen Unterbodens und Parketts, ob die Türen sich noch öffnen und schließen lassen.

Verlegen einer Dampfsperre (PE-Folie)

Die Nähte müssen absolut wasserdicht geschlossen sein. Ziehen Sie die Folie hinter den Sockelleisten bis an deren Oberkante hoch.

Planen Sie Dehnungsfugen ein

Wenn der Boden breiter ist als 6 m und/oder länger als 12 m muss eine Dehnungsfuge von ca. 11 mm vorgesehen werden.

Verwenden Sie Abstandsklötzchen

Damit können Sie überall zwischen dem Parkett und den Wänden für eine gleichgroße Dehnungsfuge sorgen. Halten Sie rund um das Parkett herum eine Dehnungsfuge vom 11 mm frei. Entfernen Sie die Abstandsklötzchen nach 24 Stunden.

Das Zugeisen

Verwenden Sie ein Zugeisen, um die kurzen Seiten der Paneele gegeneinander zu drücken.

Das Anschlagsklötzchen

Verwenden Sie zum Anschlagen der Paneele ein Anschlagsklötzchen, damit die Paneele nicht beschädigt werden.

Einpassen der letzten Reihe

Legen Sie die Paneele so aus, dass die Dekorseite nach unten und die Nut zur Wand gerichtet ist. Kennzeichnen Sie die benötigte Länge. Berücksichtigen Sie dabei auch die Dehnungsfuge vom 11 mm. Sägen Sie nun die Paneele passend ab.